Besenreiser sicher entfernen mit der Graeme MC Millan Methode

Die Venenstruktur eines Blattes

Besenreiser, Herr MC Millan, was ist das überhaupt?

Besenreiser gehören zu einem eher unschönen Makel des Körpers. Sie treten vor allem an den Unterschenkeln aber auch an den Oberschenkeln auf und können sogar im Gesicht erscheinen. Viele Menschen werden von Besenreisern geplagt, vor allem im Sommer kommen die kleinen, blauen oder rötlichen Äderchen zum Vorschein, wenn die kurze Hose oder der Bikini aus dem Schrank genommen wird. Nicht nur alte Menschen sind von diesen Adern geplagt, viele junge Leute im Alter zwischen 20 und 29 Jahren plagen bereits über die plötzlich auftauchenden Besenreiser. Dabei existieren unterschiedliche Verfahren, Besenreiser zu beseitigen. Einige davon sind schmerzvoll, andere gehen den sanften Weg der Entfernung.

Mediziner schätzen dass weit über 60 Prozent der Gruppe der unter dreißigjährigen bereits mit Besenreiser zu tun hatte. Ursache hierfür kann eine genetisch vererbte Hautstruktur sein. Auch mangelnde Bewegung und eine erhöhte Belastung der Beine, wie zum Beispiel das Stehen über Stunden, kann die Entstehung von Besenreisern begünstigen. Dabei sind nicht nur Frauen von diesem Phänomen betroffen. Immer mehr Männer lassen sich die Besenreiser ebenfalls medizinisch entfernen. In den wenigsten Fällen sind Besenreiser jedoch tatsächlich gefährlich. Venenerkrankungen können nur durch einen Arzt festgestellt werden, oftmals ist der Besenreiser allerdings lediglich ein kosmetisches Problem welches sich mit wenigen Eingriffen beheben lässt.

An den Beinen BesenreiserWas sind Besenreiser überhaupt und wie entstehen diese?

Besenreiser sind kleine, verästelte Äderchen die sichtbar vor allem in der Struktur des Beinvenensystems erscheinen, keine Krankheit darstellen, sondern meist Ursache einer vererbten Venen-Struktur sind und nur in den wenigsten und seltensten Fällen ernsthaft einen Grund zur Besorgnis darstellen. Natürlich können Besenreiser ein Anzeichen als Symptom auf eine weit tieferliegende krankhafte Veränderung des Venensystems sein, dies kann jedoch nur ein fachlich versierter Arzt beurteilen.

Sowohl das sichtbare Venensystem als auch das tieferliegende sollten daher intensiv begutachtet werden um ein Krankheitsbild restlos ausschließen zu können. Besenreiser entstehen immer dann, wenn es zu einer Anstauung von Blut kommt. Da es sich bei den Besenreisern um kleine, meist unwichtige Venen handelt, haben diese in den häufigsten Fällen keinen Effekt auf das umliegende Venensystem. Durch die Anstauung des Blutes verlieren die Venen ein Teil ihrer Elastizität und spannen sich an, durch diesen Effekt kommt es dazu, dass rötlich bis bläuliche, kleine Venen, die Besenreiser, vor allem bei Menschen mit hellerer Haut sichtbar werden.

Das ursprüngliche Wort Besenreiner stammt dabei aus dem botanischen. Die Ähnlichkeit zu Baumästen war hier der Namensgeber. Reisig oder Reis wird in der Botanik oftmals für das Wort Zweig verwendet. Daher etablierte sich in den Jahren dieses mittlerweile gebräuchliche Wort für die kleinen Venen am Körper. Wenn kein ernstes Venenleiden als Ursache für die Besenreiser vorliegt, müssen diese aus medizinischer Sicht übrigens nicht behandelt werden. Diese Schönheitsoperation übernimmt die Krankenkasse daher in den meisten Fällen nicht, es sei denn die sichtbaren Venen besitzen einen tatsächlichen Einfluss auf die Psyche eines Individuums oder treten tatsächlich als Auslöser einer Venenerkrankung auf. Die vererbte Venenschwäche beeinflusst das Wachstum und die Sichtbarkeit von Besenreisern. Der genetische Faktor ist allerdings nicht der einzige der dazu führt, dass die kleinen Venen eine sichtbare Struktur bilden. Ein allgemein gesunder Lebensstil mit viel Sport und Bewegung sowie der richtigen Ernährung, kann das Entstehen von Besenreisern zumindest in gewissen Zügen verhindern. Einmal zum Vorschein gekommene Besenreiser lassen sich meistens aber auch nicht durch eine plötzliche sportliche Leidenschaft entfernen. Sport wirkt in diesem Sinne lediglich präventiv.

Cremes werden gerne eingesetztLangzeit-behandlung betroffener Stellen mit Cremes und Lotionen

Wem die Besenreiser lästig sind und nicht unbedingt zu den radikalen Mitteln einer operativen Entfernung greifen möchte, kann diese mit einer dunklen Haut und Bräunung ein wenig verstecken. Daneben sind noch eine ganze Reihe weiterer Mittel auf dem Markt erhältlich, wie Lotionen oder Cremes, die dazu beitragen sollen die Besenreiser auf lange Sicht schmerzfrei zu entfernen.

Die Behandlungserfolge sind von Person zu Person verschieden und in Studien nicht deutlich genug belegt. Daher ist ein tatsächlicher Erfolg solcher Cremes eher umstritten: Vor allem für eine schnelle und effiziente Entfernung der Äderchen, sind diese Mittel nicht zu gebrauchen da diese über einen längeren Zeitraum von Wochen oder Monaten eingesetzt werden sollen. Hier müsste bereits eine Behandlung im Herbst einsetzen um ein Ergebnis für den kommenden Sommer zu erzielen.

Cremes bieten hingegen kaum bis keine Nebenwirkungen. Wie bei jeder Creme gilt aber das diese zu Hautreizungen und Rötungen führen können, vor allem dann wenn eine allergische Sensibilität der Haut vorliegt. Achten Sie daher auf den Beipackzettel und beobachten Sie ihr Hautbild in dieser Zeit intensiver.

Besenreiser lassen sich mit einem gespritzten Mittel veröden und entfernen

Neben diesen sanften Methoden existieren zwei Methoden die Ihre Besenreiser sicher und effektiv entfernen können. Hierfür ist zunächst ein Gespräch mit Ihrem Arzt notwendig. Dieser wird das Hautbild analysieren und herausfinden ob die Besenreiser harmlos sind oder ob eine tiefere Erkrankung vorliegt, die zu den sichtbaren Äderchen geführt hat. Die häufigste Option zum Entfernen der Besenreiser ist die Verödung.

Bei der Verödung wird mit der Hilfe einer feinen Nadel ein Mittel in die Venen gespritzt das dazu führt das kein Blut mehr durch die Besenreiser strömen kann und diese danach verschwinden. Verwendet wird hierbei meist ein Mittel mit Polidocanol. Sind die Venen zu dünn muss eine andere Behandlungsmethode wie zum Beispiel das Lasern in Frage kommen. Bei der Verödung sorgt das Mittel das in die Besenreiser gespritzt dafür dass sich die Venenwände entzünden und damit verschließen. Die meist sichtbare Verfärbung der Besenreiser rührt daher das sich Blut in ihrem inneren anstaut. Das Polidocanol schließt Venen Ein- und Ausgang und verhindert einen weiteren Eintritt von Blut. Dieser Vorgang wird auch als Sklerotherapie bezeichnet. Nach einer kurzen Heilung verschwinden die Besenreiser völlig.

Veröden muss nicht mit Feuer geschiehenDie Verödung von Besenreisern mit einem Schaum aus Polidocanol

Als alternative zu einer flüssigen Form des Polidocanol, kann auch ein Schaum aus einem feinen Luft-Flüssigkeits-Gemisch genutzt werden der über Polidocanol 0,5 % verfügt und ebenfalls dazu führt die Besenreiser verschwinden zu lassen. Durch die Injizierung des Schaums wird der Effekt der Verödung der Besenreiser noch einmal verstärkt. Keine zwei Tage dauert es und der Körper scheidet die Flüssigkeit die er zugeführt bekam selbstständig aus.

Das Mittel ist daher als unbedenklich und gefahrlos einzustufen. Dennoch, und hier wird Sie Ihr Arzt ausführlich aufklären, kann es zu einer vorübergehenden Hautpigmentierung oder einer rötlichen Verfärbung kommen wenn dieser Schaum gespritzt wird um die Besenreiser zu entfernen. Die Behandlung ist vor allem mit dem Schaum-Variante weitestgehend schmerzfrei.

Einige Patienten klagen bei der klassischen Verödung hingegen über ein leichtes ziehen im Bereich der Einstichstelle. Nach der Verödung trägt der Patient für meist zwei Wochen einen Kompressionsverband um die Heilung abzuschließen. Erst nach drei Monaten ist dieser Prozess der Heilung der entfernten Besenreiser vollkommen abgeschlossen. Die Kosten der Verödungs-Therapie belaufen sich je nach Behandlungsfläche ab ungefähr 35 Euro aufwärts. Die Krankenkasse zahlt diese Behandlung, da es sich um eine Schönheitsbehandlung handelt, in der Regel nicht, das bedeutet Sie müssen die Kosten für einen solchen Eingriff aus eigener Tasche bezahlen. Sollten nicht alle Besenreiser restlos verschwinden, kann die Therapie nach ungefähr vier Wochen, nicht früher, wiederholt werden.

Die Lasertherapie als alternative Methode zur Behandlung von Besenreisern

Als Alternative zur Verödung, kommt die Laser-Therapie infrage. Die Lasertherapie entfernt die Besenreiser schneller und effizienter und mit viel geringerem Aufwand. Schmerzen sind bei der Lasertherapie fast keine zu erwarten und die Nebeneffekte halten sich relativ gering. Bei der Lasertherapie wird die Wellenlänge so gewählt das diese effektiv nur das Blut in den Besenreisern trifft und dieses verdampft und gerinnt. Die Gerinnung hat zur Folge dass sich die Vene verschließt und kein weiteres Blut mehr in die Vene einfließen kann. Vom Prinzip her besitzt die Lasertherapie den gleichen Wirkungsgrad wie die Verödung, handhabt diesen jedoch deutlich schmerzfreier ohne Einstiche oder Injizierungen von Verödungs-Mitteln. Bei der Laserbehandlung wird nur auf den Besenreisern hin gearbeitet, andere Hautstellen werden hierbei gemieden.

Der Laser sorgt für eine dauerhafte Entfernung der lästigen Venen

Durch die starke Energie des Lasers kann es dazu kommen, dass sich die Besenreiser für eine kurze Zeit intensiver auf der Haut abzeichnen, dies klingt aber nach kurzer Zeit selbstständig ab. Anschließend wird das verklumpte Blut vom Körper abgebaut und die Venen sterben ab und sind dementsprechend nicht mehr sichtbar. Für die Lasertherapie werden in der Regel mehrere Sitzungen benötigt. Meist müssen drei bis fünf Sitzungen erfolgen bis die Besenreiser restlos entfernt sind. Gute Kliniken und Ärzte empfehle ich in meinem Portfolio. Auch hier zahlt die Krankenkasse den Eingriff nicht, dafür erhalten Sie eine umfassende und dauerhafte Entfernung der lästigen Venen. Die Kosten belaufen sich bei der Lasertherapie ab ungefähr 70 Euro aufwärts. Als Nebenwirkungen können leichte Rötungen auftreten, die aber nach kurzer Zeit wieder abklingen werden.

Mit Sport lassen sich die Besenreiser im Vorfeld bekämpfen

Wem die Lasertherapie oder die Verödung zu schmerzhaft erscheint, hat prinzipiell nur zwei Alternativen. Entweder die Besenreiser werden als kleines Schönheitsmakel am Hautbild akzeptiert oder sie werden bereits vor der Entstehung durch häufiges Bewegen der Beine bekämpft. Besonders Schwimmen, laufen und wandern kann dazu führen die Besenreiser lange im Vorfeld zu bekämpfen und ein Entstehen zu unterdrücken. Sollten Besenreiser in der Familie häufig auftreten, kann bereits in jungen Jahren damit begonnen werden sich sportlich zu betätigen. Vermieden werden sollte das lange Stehen auf einer Stelle. An manchen Arbeitsplätzen ist langes Stehen unvermeidbar, daher sollten die Pausen genutzt werden um die Beine zu entspannen und Ihnen intensive Bewegung zuteilwerden lassen.